Zeitschriftenprojekt

Seit 1981 folgt das Zeitschriftenprojekt WIDERSPRUCH dem im Editorial der ersten Nummer „Krise der Parteien“ (März 1981) formulierten Anspruch: „ein theoretisch-politisches Diskussionsforum zu werden und ein breiteres linkes Spektrum zu repräsentieren.“ Was damals in politischen Auseinandersetzungen innerhalb der Linken begann, konnte sich schon bald als politisch-editorisches Projekt etablieren.

Die Zeitschrift ist politisch unabhängig von Parteien, Organisationen und Institutionen. Sie bietet eine Plattform für offene und kritische Debatten, die von Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Arbeits- und Forschungskontexten, aus sozialen Bewegungen und Gewerkschaften, aus Politik, Kultur und Wissenschaft im In- und Ausland genutzt wird. Wir publizieren Beiträge aus der Schweiz, Deutschland und Österreich, aus dem französischen und angelsächsischen Sprachraum, aus vielen Weltregionen (in deutscher Übersetzung).

Die halbjährlich erscheinenden Themenhefte erhalten breite Resonanz. Sie werden in praktisch allen wichtigen schweizerischen und in deutschen Zeitungen, Zeitschriften und Dokumentationen regelmässig rezensiert (> Pressestimmen). Immer wieder werden auch Einzelbeiträge aus WIDERSPRUCH-Heften in solchen Medien nachgedruckt.

Einige Fakten:

  • Seit der Gründung im Jahre 1981 sind jährlich zwei Hefte und insgesamt zwei Sonderbände erschienen. Jedes Heft ist einem Themenschwerpunkt gewidmet, enthält aber auch Diskussions- und Rezensionsbeiträge zu verschiedensten Sachbereichen. Der Heftumfang liegt bei 200 bis 250 Seiten.
  • Die Erstauflage ist von 600 Exemplaren im Jahre 1981 auf heute rund 2'500 Exemplare gestiegen. Einige Hefte erscheinen in einer kleineren 2. Auflage. Die meisten früheren Heftnummern sind inzwischen vergriffen, jedoch in grösseren Bibliotheken verfügbar.
  • Die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten bewegt sich seit Jahren in der Höhe von 1'400. Die restlichen Exemplare werden im Buchhandel – in der deutschsprachigen Schweiz, in Deutschland und Österreich – sowie im Einzelversand und im Direktverkauf an wissenschaftlichen und politischen Veranstaltungen verkauft.
  • Finanziert wird die Zeitschrift durch Abonnemente, Förderabonnemente, Einzelverkäufe und Inserateeinnahmen sowie durch Spenden.
  • Das Zeitschriftenprojekt wird zu rund 90 Prozent von der unentgeltlichen Arbeit der Macher/innen in den Bereichen Redaktion, Administration/Vertrieb und Verkauf getragen. Die Autorinnen und Autoren schreiben ihre Beiträge ohne Honorar.