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Pressestimmen zu WIDERSPRUCH - Heften 57 - Staat und Krise «Nicht nur Wirtschaftwissenschaftlern, auch Politologen, Soziologen und natürlich allen Interessierten bietet das Heft 57 neue Denkanstösse.» «Und manche entdecken gar, dass wir erst einer ‚Durchsetzungskrise’ des Neoliberalismus beiwohnen. In jeder Sichtweise steckt Wahres, zusammen ergeben sie ein Bild. Material wurde jüngst in Zeitschrift WIDERSPRUCH zusammengetragen, auf drei Aufsätze soll hier unausdrücklich Bezug genommen werden ( Hans-Jürgen Bieling, Jens Wissel und Ulrich Brand).» «Bemerkenswert offen spricht SGB-Präsident Paul Rechsteiner über die Mühe der europäischen Gewerkschaften, sich gemeinsam zu wehren. Die ‚neoliberale Radikalisierung des Europaprojekts’ ist nicht die Folge der Krise, sondern einer der Auslöser, sagt er.» «In Anknüpfung an die Debatte über die ‘Rückkehr des Staates?’ werden in diesem Themenheft mit über fünfundzwanzig Beiträgen einige Aspekte staatlichen Handelns in der Krise des Finanzmarktkapitalismus diskutiert. Im Fokus stehen die Rolle des Staates zur Stabilisierung und Sanierung der Finanzindustrie einerseits, die sozialen und und politischen Folgen der Wirtschaftskrise sowie alternative Strategien der Krisenbewältigung und der Gegenhegemonie andererseits.» «Auf die Wirtschaftskrise folgte die Krise des Staates. Die neue Ausgabe der linken Zeitschrift ‘Widerspruch’ sucht nach Lösungen. ... Insgesamt überzeugt das Heft, das auch Besprechungen aktueller Bücher enthält, durch seine differenzierten Beiträge.» «Linke Staatszweifel - Die vom Finanzsektor ausgegangene Krise scheint eine ‘Rückkehr des Staats’ zu bewirken. Aus sozialistischer Sicht, wie sie die Zeitschrift ‘Widerspruch’ pflegt, kann dies nur ein Krisenmanagement des Finanzkapitalismus sein, während fundamentale Veränderungen anzustreben wären.» «Während das globale Finanzsystem derzeit alles andere als stabil zu sein scheint, ist eine lokale Institution unerschütterbar: der Staat. ... Der Band versammelt wichtige Gegenpositionen zur Verharmlosung der Krise und zum Jubel über das Sinken der Arbeitslosenzahlen, die durch subventionierte Kurzarbeit beschönigt werden.» «Widerspruch ist bitter nötig - Die aktuelle Ausgabe ist dem Thema ‘Staat und Krise’ gewidmet. ‘Widerspruch’ sucht anregend und meist undogmatisch ‘Auswege aus dem Kapitalismus’ - so der Titel einer im Rotpunkt-Verlag erschienenen Textsammlung von André Gorz - und liest sich seit fast 30 Jahren als Chronik des Versuchs, ein Kunststück zu bewerkstelligen, an dessen Gelingen uns allen viel liegen sollte: das Wechseln der Räder am fahrenden Zug.» «Die bekannte Schweizer sozialistische Zeitschrift ‘Widerspruch’ widmet ihr 57. Heft dem Thema ‘Staat und Krise’. ... Der Wiener Professor für Politikwissenschaft Ulrich Brand betont, dass die Neoliberalisierung eine grundlegende Transformation gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse mit der Herausbildung einer neuen Produktions- und Lebensweise gewesen sei. ... Er entwickelt den Prozess des Postneoliberalismus als Analyseperspektive zur Beschreibung der Brüche mit dem Neoliberalismus im Sinne von Projekten, Strategien und Praxen.“ «Hans Schäppi hingegen baut in seinem empfehlenswerten Beitrag ‘Auswege aus der Wirtschaftskrise’ zwar ebenfalls auf die Macht von unten, liefert aber eine konkrete Strategie: Sie bezieht sich auf die Schweiz, kann aber auf Deutschland übertragen werden. ... Die Zeitschrift hält, was der Titel verspricht: Die Analysen sind unterschiedlich und widersprüchlich wie die Linke selbst, regen aber gerade dadurch zum Nachdenken an.» «Insgesamt bietet das vorliegende Heft des ‘Widerspruch’ mit seinen recht kurzen, aber prägnant geschriebenen Beiträgen einen sehr guten und erfrischend kritischen Überblick über den Stand der linken Debatte. Und zugleich machen sie auch einige der Schwächen deutlich, von denen sie geprägt ist. ... Dies alles zusammen regt auf jeden Fall zur kritischen Auseinandersetzung und zum Weiterdenken an. Die Lektüre lohnt sich also.» 56 Krankheit / Gesundheit «Insgesamt ist Heft 56 eine höchst lesenswerte WIDERSPRUCH-Ausgabe, die zum Thema ‘Gesundheit-Krankheit-Arbeit’ Diskussionen auslöst, die sonst kaum mehr den Weg in die Oeffentlichkeit finden.» «Komplexe Sachverhalte sind nur aus gegensätzlichen politischen Perspektiven zu begreifen. .... Das Heft 56 macht Zusammenhänge transparent, die in der Tagespresse untergehen. Wer Arbeit und Gesundheit besser verstehen will, findet hier die notwendigen Korrekturen und Ergänzungen.» «Widerständig trotz Krise: Trotz Angst vor Jobverlust, Beschäftigte achten auf ihre Gesundheit. Wie wirkt sich die Wirtschaftskrise auf den Umgang abhängig Beschäftigter mit ihrer Gesundheit aus? Auf diese Frage liefert eine von Wissenschaftlern an der Uni Jena durchgeführte Untersuchung überraschende Antworten. Deren Ergebnisse sind in der Schweizer Zeitschrift ‘Widerspruch’ veröffentlicht worden.» «Krise und Krankheit: Schwerpunkt des neuen ‘Widerspruch’-Heftes ist die aktuelle Krise unseres Gesundheitssystems. Herzstück jedoch sind fünf Plädoyers für ‘gute Arbeit’. Auch ‘schlechte Arbeit’ macht krank.“ «Ihr seid ja alle krank! - Die neuste Ausgabe röngt das Gesundheitssystem. Zugegeben, es ist keine Lektüre, die man sich in zwanzig Minuten aneignet, aber gerade darin besteht die Stärke des ‘Widerspruch’.» 55 - Demokratie und globale Wirtschaftskrise «In der neusten Nummer des linken Theoriehefts WIDERSPRUCH 55 lebt die nicht nur in der Schweiz verschüttete Debatte über Wirtschaftsdemokratie wieder auf.» «Dass die Wirtschaftsdemokratie kein leicht umzusetzendes Postulat ist, muss nicht betont werden. Ohne die ‘teilweiseNeuerfindung’ der heute zu sehr parlamentarisch dominierten Demokratie sei sie nicht zu haben, meint Michael R. Krätke.» «Klaus Dörre erörtert, inwieweit Konzepte des ‘Organizing’ helfen könnten, die Krise der Gewekschaften zu überwinden und eine Demokratisierung sowohl der Beschäftigungsorganisationen als auch der Gesellschaft insgesamt befördern.» 54 - Energie und Klima «Klimakapitalismus? Ökokapitalismus? In den ideologischen Leerräumen des in Misskredit geratenen Neoliberalismus beginnt die grünliberal firmierende Fortschrittsallianz ihren Klimakapitalismus zu etablieren. Der neue WIDERSPRUCH 54 zeigt, wie dringlich die Auseinandersetzung mit der Ökotechnokratie ist.» «Auch die linke Klimadiskussion bleibt häufig oberflächlich. Da kommt die neue Ausgabe des WIDERSPRUCH gerade recht. ... Die linke Klimadiskussion ist heute tief gespalten: Das eine Lager glaubt noch an Lösungen innerhalb der kapitalistischen Marktwirtschaft, das andere nicht mehr.» «Umwelt als Systemfrage. Ist das Klimaproblem dem Kapitalismus zuzuschreiben? Für Elmar Altvater ist dies ‘unbestritten’.» «Wie wirtschaften wir, wenn es kein Öl mehr gibt? Weshalb hält die Umweltpolitik nicht, was sie verspricht? Brauchen wir eine neue, radikale Ökobewegung? Alldies diskutieren ausführlich Autoren wie Elmar Altvater, Ulrich Brand und Hermann Scheer in der neuesten Ausgabe der Schweizer Zeitschrift WIDERSPRUCH.» 53 - Weltordnung, Kriege und Sicherheit «Sechs Jahre Krieg in Afghanistan, vier Jahre US-Besatzung des Irak. Die USA und ihre Verbündeten sind weiter denn je von ihren vorgegebenen Zielen ("Freiheit und Demokratie") entfernt. Kein Gedanke an Befriedung, gar Befreiung. Dafür hat sich die EU, deren Mitglieder in Südasien für 'ihre' Sicherheit mitkämpfen, rasant militarisiert. Dabei verwischt sich die Abgrenzung von innerer und äusserer Sicherheit, nicht nur in den USA; sondern auch in Europa. Was jenseits des Atlantiks Guantánamo und die Auseinandersetzung über die Rechtmässigkeit von Folter ist, ist diesseits etwa die Diskussion über den Abschuss gekaperter Passagierflugzeuge: Bewusste Tabubrüche, die bislang als unantastbar betrachtete Grund- und Freiheitsrechte in Frage stellen. Die Theoriezeitschrift WIDERSPRUCH beschäftigt sich in ihrer neusten Ausgabe mit den neuen Weltordnungskriegen und ihren innenpolitischen Folgen für die wirtschaftlichen Machtzentren.» «Es ist ein erschreckendes Erwachen: Hinter neuen ökologischen und ökonomischen Gewitterwolken taucht der alte Alptraum wieder auf - globaler Krieg mit atomaren Waffen. Natürlich war das Vernichtungspotenzial seit 1945 immer da. Aber es liess sich leichter verdrängen, als noch Aufbrüche zu mehr globaler Gerechtigkeit unser Hoffen bestimmten, als der Kalte Krieg sich entspannte. Ja, um 1990 herum schien gar eine 'Pazifizierung der Weltgesellschaft' in Sicht. (...) «Die Schweizer Haolbjahreszeitschrift WIDERSPRUCH behandelt in ihrem Heft 53 das Thema "Weltordnung, Kriege und Sicherheit". Sie tut das in ihrer üblichen von links und rechts gepriesenen Qualität .» «Der neue WIDERSPRUCH setzt sich mit verschiedenen GSoA-Kernthemen auseinander. Eine Lektüre, die allen friedenspolitisch Interessierten wärmstens empfohlen sei. (...) 52 - Ungleichheit, Ausgrenzung und soziale Gerechtigkeit «Ein Grundeinkommen für jede und jeden. Ohne Bedingung, ohne Bedürftigkeitsprüfung, ohne Gegenleistung, ohne Zwang, dafür arbeiten zu müssen. Das Paradies auf Erden? (...) Auch die linke Theoriezeitschrift WIDERSPRUCH beschäftigt sich in ihrer neusten Ausgabe mit der Angelegenheit.» «Der linke WIDERSPRUCH (Nr. 52) legt ein umfangreiches Heft über ‘Ungleichheit, Ausgrenzung und soziale Gerechtigkeit’ vor. In mehr als dreißig Beiträgen werden zahlreiche Aspekte der gesellschaftlichen Realitäten beschrieben und Themen wie das Mindesteinkommen diskutiert. Das spektakulärste Stück ist ein Essay des französischen Sozialphilosophen André Gorz.» 51 - Migration, Integration und Menschenrechte «Die Lektüre von WIDERSPRUCH-Heft 51 macht auf beklemmende Art bewusst, wer in der Schweiz und in den Ländern der EU die intellektuelle Definitionsmacht übernommen hat und die politische Agenda bestimmt. Es sind nicht die Kräfte des offenen, humanen Europas.» «Frei zirkulieren dürfen nur die Waren und das Geld. „Militärisch aufgerüstete Grenzregimes“ bekämpfen eine illegale Einwanderung, die sowieso nicht mehr aufgehalten werden könne. Der WIDERSPRUCH kritisiert ihre Kriminalisierung denn auf diese Weise werden „mafiose Wirtschaftsstrukturen“ der Ausbeutung gestärkt.» «Zwei brennend aktuelle Themenbereiche geht Heft 51 von WIDERSPRUCH an: Migration, Integration und Menschenrechte sowie Globalisation und Arbeitsemigration. «Die Redaktion hat gerufen, und zusammengekommen ist eine beeindruckende und aufschlussreiche Textsammlung aus den Federn, Köpfen und Hintergründen der verschiedenen Bewegungsteile und der Wissenschaft. Beeindruckend, weil der WIDERSPRUCH offensichtlich ein Ort ist, wo die sonst mehrheitlich gegenseitig abhanden gekommenen Praxisformen Aktion und Forschung beziehungsweise Tat und Reflexion sich begegnen wollen.» 50 - Alternativen! «Diesen Sommer ist das fünfzigste Heft mit dem schlichten Titel 'Alternativen!' erschienen. Während sich vergleichbare theoretische Plattformen der Linken in der postkommunistischen Ära im steten Sinkflug befanden und gegen schrumpfende Auflagenzahlen anzukämpfen hatten, hielt sich der WIDERSPRUCH mit einer Startauflage von 2500 Exemplaren (und vielen Neuauflagen vergriffener Hefte) auf hohem Niveau. Der Interventionscharakter der Zeitschrift schlug sich auch in einer zunehmenden Anzahl von Rezensionen nieder; die letzten Nummern sind jeweils in über dreissig Publikationen besprochen worden, und zwar auch von solchen, die den Sozialismus zu Beginn der neunziger Jahre am Ende wähnten oder zu Tode wünschten.» «Gedanklicher Widerstand ist nicht zwecklos - dergestalt könnte man das Credo der Herausgeber der Zeitschrift WIDERSPRUCH beschreiben. ... In der 50. Ausgabe des umfangreichen Periodikums reibt sich eine heterogene Urheberschaft an Margareth Thatchers Parole 'There is no alternative'. Es gebe durchaus Alternativen zum Kapitalismus, lautet die Grundthese. Thematisch spannt die Artikelsammlung einen Bogen vom Feminismus über die Wirtschaftsdemokratie bis hin zu Migrationsfragen. Es werden Gegenmodelle zur bestehenden wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Ordnung diskutiert, die sich vom sozialdemokratischen dritten Weg abgrenzen - auf der gängigen politischen Skala nehmen sie durchwegs links der neuen Linken Position.» «Bei WIDERSPRUCH erreichen heute einzelne Nummern Auflagen bis zu 3000 Stück, unter anderem auch deshalb, weil es der Redaktion gelingt, die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen zur Diskussion zu stellen, seien es nun Rassismus, Neoliberalismus, die Genderfrage oder die Zersplitterung der Linken.» «Missionarische Töne findet man in den Aufsätzen von Heft 50 nicht, dafür aber jede Menge kluger Denkanstösse, die eigentlich in allen politischen Lagern Gehör und vielleicht sogar ebenso engagierte Diskussionsgegner finden müssten.» «Stets hatten die nahrhaften Halbjahrshefte soviel Aktualität und Tiefgang, dass Interessierte innerund ausserhalb von linken Parteien und Organisationen bei der Lektüre etwas klüger werden konnten. … Der fünfzigste WIDERSPRUCH trägt seinen Teil zur neu aufgeflammten Debatte um linke Zukunftsperspektiven bei.» 49 - Prekäre Arbeitsgesellschaft «Das umfangreiche Heft 49, mit 232 Seiten eine stattliche Broschüre, liefert eine Fülle informativer, interessanter Beiträge von schweizerischen, österreichischen und deutschen Autorinnen und Autoren. … „Prekäre Arbeitsgesellschaft“ sollte von den Arbeiterkammern und Gewerkschaften allen Betriebsräten und Vertrauensleuten übermittelt werden. Jeder politisch Interessierte findet hier Politzündstoff in seriöser Gestalt.» «Gewerkschaften in aller Welt stehen noch vor weiteren Baustellen. Darauf weist ebenfalls die brisante Zürcher Zeitschrift Widerspruch hin. Beklagt wird die „Rückkehr der Unsicherheit“ in die Metropolen des neoliberalen Marktregimes das Normalarbeitsverhältnis ist eben längst nicht mehr normal.» «Das Heft 49 könnte aktueller und brisanter nicht sein. … Um bessere Wege in der Sozial- und Arbeitspolitik wird weiterhin gestritten werden müssen. Dabei kommt man um dieses Heft nicht herum.» 48 - Europa sozial «Heft 48 widmet sich Alternativen zur gegenwärtigenEU-Poliltik. Hier erhält die notwendige linke Kritik an der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Realität in Europa eine faktenreiche, empirisch differenzierte, in einigen Beiträgen auch eine bemerkenswete theorie- und politikgeschichtliche Grundlage.» 47 - Agrobusiness - Hunger und Recht auf Nahrung «Jean Ziegler will - in Heft 47 - nicht den gesellschaftlichen Widersprüchen beim Wachsen zusehen, sondern einer völkerrechtlichen Verankerung des Menschenrechts auf Nahrung zum Durchbruch verhelfen.» 46 - Marktregime und subjekt im Neoliberalismus «Fit für die neue Freiheit Der Arbeitsmarkt verlangt zunehmend nach flexiblen Arbeitskräften, die immer mehr Risiken selber tragen. Der neue 'Widerspruch' 46 untersucht, wie die Individuen darauf reagieren. Was macht die Arbeit mit uns?» WoZ, 23.9.2004 «Heft 46 müssten eigentlich all diejenigen unbedingt lesen, die sich mit der jüngsten wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung auch in unserem Land immer nur mit grossen Vorbehalten abfinden können.» «Ein Vertreter der 'Abbau AG' und des 'Sozialkahl-schlags' ist Blocher für den 'Widerspruch', der ein Heft (46) über die 'neoliberale Herrschaft und ihr globales Pendant die imperialistische Kriegsführung', vorlegt. Die Schweiz wird als 'Kaderschmiede des Neoliberalismus' porträtiert.» «Aber die Frage nach dem'Subjekt im Neoliberalismus' wird durchaus international verstanden, auch im Blick auf den Kern der Wirtschaft, die Arbeit. Gezeichnet wird auch hier ein widersprüchliches Bild. ... Ohnehin scheint Armut in den Industriestaaten immer mehr ein weibliches Gesicht zu bekommen.» «Nun ist 'Widerspruch' durchaus eine reflektierte linke Zeitschrift, die sich nicht bloss im Ausmalen möglichst düsterer Zukunftsszenarien der kapitalistisch globalisierten Gesellschaften erschöpft.» 45 - Wissen, Bildung, Informationstechnologie 44 - Feminismus, Gender, Geschlecht Wird mit ‘Gender Mainstreaming’ die Ungleichbehandlung von Frauen in der Gesellschaft beseitigt? Susanne Schunter-Kleemann zeigt in Heft 44 auf, wie sich GM sehr gut mit der neoliberalen Praxis des Sozialabbaus verträgt.» 43 - Linke und Macht «Alle reden über die Krise des Freisinns, nur die links-alternative Zeitschrift ‘Widerspruch’ widmet ihren Schwerpunkt in Heft 43 der Krise der Linken.» «Die Beiträge in Heft 43 der Zürcher Theorie-zeitschrift befassen sich mit den Abstürzen sozialdemokratisch geführter Regierungen und mit Ansätzen einer neuen gewerkschaftlichen Politik.» 42 - Sicherheit, Freiheit, globale Gerechtigkeit «Unter dem Titel «Sicherheit, Freiheit, Globale Gerechtigkeit» versammelt die Zürcher Zeitschrift ‘Widerspruch’ in ihrer neuesten Nummer nun einige bedenkenswerte Aufsätze darüber, was nach 1989 wirklich passiert ist.» Frankfurter Rundschau, 24.9.2002 41 - Nationalismus, Rassismus, Krieg «Die Sätze der indischen Schriftstellerin Arundhati Roy (Heft 41) haben Geistesgeschichte geschrieben. Sie erhielten nach dem denkwürdigen 11. September 2001 ungeteilten Beifall von einer verunsicherten Linken.» «Doch der Nationalismus verliert auch in der Schweiz, deren staatstragende Ideologie er gewesen sein mag, an Einfluß.» «In einer Zeit der Bildmagazine und der Schnäppcheninfos boomen schwerverdauliche Publikationen man liest sie mit Gewinn.» «Die Zürcher Halbjahreszeitschrift bedient ein intellektuell anspruchvolles Publikum im gesamten deutsch-sprachigen Raum. Ein Publikum, das sich nicht abfindet mit den jeweils neuesten Slogans à la mode. Aber gerade dieses hartnäckige Bohren dicker Bretter ist die Stärke der Zeitschrift.» 40 - Zukunfts - Perspektiven «Gorz sieht im Horizont systematisch betriebener ‘Wissensökonomie’, die tendenziell alles Wissen und vor allem die Institutionen des Wissens-erwerbs privatisiert, eine regelrechte Koloni-sierung.» «Der ‘Widerspruch’ hat Wort gehalten. In den vorliegenden vierzig Schwerpunktheften (plus zwei Sonderheften) sind wahrhaft alle Themen gebündelt, auf undogmatisch-offene, kompetente, auch kontroverse Weise diskutiert worden.» «Zwanzig Jahre ‘Widerspruch’: Undogmatische Gegenrede das gibt der Zeitschrift eine attraktive Offenheit, die auch nichtlinke Leser anzieht.» «Die Zürcher Halbjahreszeitschrift bedient ein intellektuell anspruchvolles Publikum im gesamten deutsch-sprachigen Raum. Ein Publikum, das sich nicht abfindet mit den jeweils neuesten Slogans à la mode. Aber gerade dieses hartnäckige Bohren dicker Bretter ist die Stärke der Zeitschrift.» «Widerspruch-Heft 40: Pflichtlektüre für soziale Diskussionen.» «Sympathien gewinnt 'Widerspruch' dadurch, dass die Zeitschrift bei aller Entschiedenheit in ihrem Engagement für eine Theorie, die verändernd auf die gesellschaftlichen Verhältnisse einwirken will, die Orientierungsprobleme der Linken offen diskutiert: 'Man muss zeigen, dass eine Sache möglich ist, damit sie es wird' (A. Gorz)»
39 - Rechtspopulismus - Arbeit und Solidarität «Rechtspopulismus ist mehr als nationalkonservative Rhetorik im Stile von Blocher, Haider, Bossi und Le Pen. Ein Schwerpunktheft des 'Widerspruch' klärt auf ? Die Zürcher Halbjahreszeitschrift bedient ein intellektuell anspruchvolles Publikum im gesamten deutschsprachigen Raum. Ein Publikum, das sich nicht abfindet mit den jeweils neuesten Slogans à la mode. Aber gerade dieses hartnäckige Bohren dicker Bretter ist die Stärke der Zeitschrift.» «Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland reichen bis weit in die 'Mitte' des politischen Spektrums. Aber nicht nur in Deutschland: Franz Schandl skizziert Jörg Haider als Prototyp der extremistischen Mitte (Widerspruch 39).»
38 - Globalisierung und Widerstand «Jedenfalls ist der in Zürich erscheinenden Zeitschrift 'Widerspruch' (Nr. 38) ein Schwerpunktheft gelungen, das nicht nur einen ziemlich vollständigen Überblick über die deutschsprachige Globalisierungsdebatte bietet und diese punktuell ergänzend zuspitzt, sondern auch Anschlüsse zur frankophonen und angelsächsischen eröffnet.» «Zu Recht wird betont, dass die Globalisierung nicht naturgegeben, sondern gewollt ist. … Die elf Aufsätze zur Globalisierung werden von Beiträgen über die Frage des Schuldenerlasses ergänzt. Zahlreiche Buchbesprechungen beschliessen Heft 38, das einmal mehr seinem programmatischen Titel gerecht wird und Widerspruch provoziert.» «Es ist die schönste Zeitschrift, die ich kenne, im Sinne der Sinngebung. Sie ist ein Jahrhundertanachronismus und wird noch währen, wenn aller Lifestyle von den Kiosken gefallen ist; sie ist Kultur. Ich mag sie enorm, und Sie, Sie sollten sie endlich kennen lernen.»
37 - Flüchtlinge, Migration und Integration «Es ist die schönste Zeitschrift, die ich kenne, im Sinne der Sinngebung. Sie ist ein Jahrhundertanachronismus und wird noch währen, wenn aller Lifestyle von den Kiosken gefallen ist; sie ist Kultur. Ich mag sie enorm, und Sie, Sie sollten sie endlich kennen lernen.» «Lediglich das Heft 37 der Zürcher Zeitschrift WIDERSPRUCH stellt als Konsequenz des Kosovo-Krieges die Neubestimmung der Flüchtlingspolitik und des Asylrechts in Europa zur Debatte.»
36 - Zeit «Die objektiven ökonomischen Gründe für die Verknappung der Zeit hat nun die Zeitschrift WIDER-SPRUCH untersucht, die einmal mehr einige Lektionen in der politischen Ökonomie des Spätkapitalismus erteilt. Gegen das 'Diktat der Tempomacher' suchen die Autoren nach Konzepten einer 'öko-sozialen Zeitpolitik' oder 'Strategien der Entschleunigung', die eine Rückgewinnung von 'Zeitsouveränität' ermöglichen.» Basler Zeitung, 10.2.99 «Zeit ist Leben. Eine spannende, gelegentlich unbequeme und dringend nötige Auseinandersetzung mit dem Faktor Zeit, der uns alle angeht.» Bilanz, Mai 99 «Es ist, so der unüberhörbare Tenor der Beiträge in Heft 36, höchste Zeit, in die Geschichte der Arbeits-zeitverkürzung auch neue politische Gedanken einzubringen, andere Konzepte zur Diskussion zu stellen.» Tages-Anzeiger, 19.4.99 35 - Menschenrechte "Die Menschenrechte waren nicht immer ein klassisches Thema der Linken, den wirtschaftlich-gesellschaftlichen Utopien eher untergeordnet. Die Zeitschrift «WIDERSPRUCH» widmet der Diskussion darüber nun ein substantielles Heft." Neue Zürcher Zeitung, 3.8.98 "Die neueste Nummer des «WIDERSPRUCH» ist dem Thema Menschenrechte gewidmet. Verschiedene Beiträge befassen sich auch mit der ökonomischen Bedeutung dieses Problems. ... Gibt es überhaupt grundsätzliche Unterschiede zwischen dem islamischen, dem konfuzianischen und dem christlichen Menschenrechtsverständnis?" CASH, 21.8.98 34 - Sozialdemokratie oder ökosozialer Umbau? "Stimmt es wirklich, dass uns die Arbeit ausgeht? Im neuen Heft 'Widerspruch' präsentiert der Philosoph André Gorz seine immer aktuellere Utopie. Gorz weiss, dass es beim Umbau der Gesellschaft um mehr geht als um die Mobilisierung des Denkens und der Phantasie." Tages-Anzeiger, 4.6.98 "In einer Zeit der Bildmagazine und der Schnäppcheninfos boomen schwerverdauliche Publikationen - man liest sie mit Gewinn. 'Widerspruch' leistet in seiner letzten Lieferung (Heft 34) in einem knappen Dutzend Beiträgen, was Politiker in der Regel aussen vor lassen." Die Weltwoche, 5.3.98 "Nach den Wahlerfolgen von Lionel Jospin und Tony Blair 1997 hat für Oskar Lafontaine, dem SPD-Chef, ein «neues sozialdemokratisches Zeitalter begonnen», das auch die deutschen Bundestagswahlen im Herbst 1998 bestimmen wird. Wird Europa sozialdemokratisch? Mit den Chancen und Risiken einer modernisierten Sozialdemokratie, aber ebenso mit den Ansätzen eines ökosozialen Umbaus befaßt sich das neue WIDERSPRUCH-Heft 34." Contraste, Heidelberg, März 1998 "Claudia von Werlhof ist ausgezogen, uns das Fürchten zu lehren vor Wissenschaft und Technik. Und die Frauen vom Mittun abzuhalten. ... Ihre Patriarchatskritik verspricht Remeduren gegen politische und insbesondere feministische Orientierungslosigkeit." WochenZeitung, 26.3.98 "Stichworte wie 'Elitenbildung', 'Deregulierung', 'New Public Management' und 'lebenslanges Lernen' stellen sich fast von selbst ein, wenn man sich die Diskurse über Bildung in den letzten Jahren vergegenwärtigt. All das hat weniger mit pädagogischen Zielen, dafür um so mehr mit wirtschaftlichen Interessen zu tun. Lesehilfen in dieser wichtigen politischen Auseinandersetzung bietet die neueste Nummer der Zeitschrift 'Widerspruch'" Zürcher StudentIn, 31.10.97 "Neben Beiträgen zu Schule und Erziehung enthält der neue «Widerspruch» 33 auch Texte, die auf die neuen bildungspolitischen Imperative konservativer Politiker antworten: So polemisiert zum Beispiel Jürgen Oelkers gegen die Heilserwartungen, die mit der Privatisierung des Bildungssystems und der Elitenbildung verbunden werden." Basler Zeitung, 16.10.97 32 - Streit um Geschichte, Antisemitismus, Rassismus "Dass es auch in der Schweiz die Auschwitz-Leugner, solche bedenken- und gedankenlosen Propagandisten, gibt und wie sie mit perverser Energie ihr Unwesen - inzwischen auch im Internettreiben, ist das Thema eines Beitrags in der Zeitschrift 'Widerspruch'. Das ganze Heft 32 befasst sich mit Formen des Streits um Geschichte, Rassismus, Revisionismus und Antisemitismus, wie sie sich in Deutschland, Österreich, Frankreich, Israel und eben auch ganz aktuell in der Schweiz im Schatten des Zweiten Weltkriegs manifestieren." Neue Zürcher Zeitung, 7.5.97 "Unter den zahlreichen Publikationen zu den Verstrickungen der Schweiz zwischen 1933 und 1945 ist das Heft 32 der Zürcher Zeitschrift «WIDERSPRUCH» besonders hervorzuheben. ... Als roter Faden ist eine «linke» Geschichtsauffassung und Antisemitismustheorie zu erkennen, also eine Verhältnisbestimmung von Geschichte und Moral, die sich nicht mit der vermeintlichen Objektivität von Fakten begnügt, sondern auch die gesellschaftlichen Voraussetzungen faschistischer Politik, ihre Vorgeschichte und Nachwirkungen berücksichtigt." Orientierung 61 (1997) 31 - Globalisierung - Arbeit und Ökologie "Auch Elmar Altvater und Birgit Mahnkopf gewinnen der Globalisierung nur düstere Visionen ab: Die Globalisierung bringt keine neue Weltgesellschaft hervor, sondern zerstört ihre ökologischen, sozialen und kulturellen Grundlagen." Frankfurter Rundschau, 12.11.96 "Unser Wohlstand, so heisst es im Beitrag von Mohssen Massarrat im neuesten 'Widerspruch' 31, ist nicht einfach eine Folge unserer Leistungen, sondern auch von Kostenabwälzungen - auf Schwächere und auf die Natur." Tages-Anzeiger, 15.10.96 "Wer fest der Überzeugung ist, dass die herrschende Wirtschaftsordnung veraltet und überholungsbedürftig ist oder sogar ausgedient hat, dem liefert der neueste Band der Zeitschrift 'Widerspruch' Nr. 31 genügend Inspirationen für veränderte oder neue Wirtschaftsstrukturen." Basler Zeitung, 7.10.96 "Die Beiträge gehen die Themen nicht tagesjournalistisch an, sondern in der Regel streng wissenschaftlich: Analysen, die Widersprüche provozieren und zum Nachdenken herausfordern, die weiterhelfen, Unbegreifbares zu verstehen." Der Bund, 2.4.96 "Der 'Widerspruch' ist eine gute Ergänzung zu den täglichen Informationsdosen der Massenmedien und zur politischen Praxis. Eine Fülle von Lesestoff wartet auf die LeserIn. Um keine Nummer mehr zu verpassen - viele, auch noch aktuelle Bände sind vergriffen -, empfiehlt sich ein Abo." Zürcher StudentIn, 4.4.96 |