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Migration, Integration und Menschenrechte
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Marc Spescha
Strukturelle Gewalt – gefährdete Migrantinnen.
Frauen aus Drittstaaten in prekären Aufenthaltssituationen
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Salvatore Pittà
Die Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht.
Widerstand in menschenrechtspolitischer Perspektive
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Anni Lanz
Arbeit mit illegalisierten Asylsuchenden
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Bea Schwager
Die Sans-Papiers – illegalisiert, aber nicht rechtlos
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Yvonne Riaño / Nadia Baghdadi
Unbekannte Migrantinnen in der Schweiz.
Studie zu qualifizierten Frauen aus Lateinamerika, dem Nahen und Mittleren Osten und Südosteuropa
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Stella Jegher
Menschenhandel, Menschenrechte und Migration von Frauen. Thesen
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Heiner Busch / Balthasar Glättli
Solidarische Asyl- und Migrationspolitik.
Wie weiter nach der Abstimmung vom 24. September 2006?
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Gianni D'Amato / Rosita Fibbi
Bürgerschaftspolitik statt Neopatriotismus.
Zur Debatte über Integration
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Simone Prodolliet
„Integration“ als Zauberformel
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Mark Terkessidis
Das Recht auf einen Ort.
Von der Antiquiertheit des Integrationsbegriffs
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Annemarie Sancar
Zwangsehen und Diskurszwänge.
Ethnisierung, Kulturalisierung oder Politik der Gleichberechtigung
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Alicia Gamboa / Theodora Leite Stampfli
Integration als Empowerment
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Vania Alleva
Gegen Prekarisierung und Diskriminierung.
Migrations- und integrationspolitische Positionen der schweizerischen Gewerkschaften
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Anne Juhasz
Secondas und Secondos in der Schweiz.
Probleme und Zukunft der politischen Partizipation
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Globalisierung und Arbeitsmigration
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Christoph Butterwegge
Weltmarktdynamik und Migration
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Christoph Marischka / Tobias Pflüger
Das militarisierte Grenzregime der EU
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Sissel Brodal
Moderne Sklavenarbeit in der europäischen Landwirtschaft.
Illegalität und Ausbeutung
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UNO-Weltbevölkerungsbericht (Dokumentation)
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Michael R. Krätke
Der alte Staat in der neuen Weltordnung.
Ist eine andere Weltwirtschaftspolitik möglich?
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Marginalien / Rezensionen
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Johanna Mayer
Migrantinnen in der bezahlten Hausarbeit in Europa.
Zu Bridget Andersons Studie „Doing the Dirty Work?“
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Martina Benz über Helen Schwenken:
Rechtlos, aber nicht ohne Stimme
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Natalie Avanzino zum Argument-Heft 266:
Migrantinnen, Grenzen überschreitend
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Michael Willenbücher zur Forschungsgruppe TransitMigration (Hg.):
Turbulente Ränder
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Manuela Bojadzijev über Heike Berner / Sun-ju Choi / Koreanische Frauengruppe (Hg.): zuhause
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Kemal Bozay über Christoph Butterwegge / Gudrun Hentges (Hg.):
Zuwanderung im Zeichen der Globalisierung
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Yves Kramer über Tom Holert / Mark Terkessidis: Fliehkraft.
Gesellschaft in Bewegung – von Migranten und Touristen
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Catherine Weber zu terra cognita, Nr. 9: Welche Integration?
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Rahel Stuker: Das Schweizerische Rote Kreuz – Diversität als Chance
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Albert Tanner / Martin Wehrle zur Studie: Heterogenität und Integration. Umgang mit Ungleichheit und Differenz in Schule und Kindergarten
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Ursula Fiechter über Angela Stienen (Hrsg.):
Integrationsmaschine Stadt?
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Urs Sekinger über Hans Fässler: Reise in Schwarz-Weiss. Schweizerische Ortstermine in Sachen Sklaverei. Und über
Thomas David / Bouda Etemad / Janick Marina Schaufelbuehl: Schwarze Geschäfte
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Katharina Pühl über Susanne Schultz: Hegemonie, Gouvernementalität, Biomacht. Und über
Susanne Weber / Susanne Maurer (Hg): Gouvernementalität und Erziehungswissenschaft
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| Zeitschriftenschau |
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Inhalt und Pressetext, Heft 51
Migration, Integration und Menschenrechte
In Zeiten der Globalisierung wird die Arbeitsmigration in die reichen Einwanderungsländer der EU andauern. Das militärisch aufgerüstete Grenzregime, das die EU und die Schweiz zur Abschreckung und Bekämpfung der "illegalen Einwanderung" sowie zur Wohlstandssicherung installiert hat, erschwert zwar die Immigration in menschenverachtender Weise, wird sie aber nicht verhindern. Die Tragödien der Bootsflüchtlinge aus Afrika werden verdrängt; ebenso Ausbeutung, Rassismus und Diskriminierungen, mit denen die im "Wohlstandsparadies" angekommenen MigrantInnen zunehmend konfrontiert sind.
Auch innerhalb der "Festung Europa" führen neue gesellschaftliche Spaltungen, "Parallelgesellschaften" und Fremdenfeindlichkeit zu sozialen Spannungen. In welchem Ausmass heute die Konzepte der "Integration" umstritten und umkämpft sind, zeigt die kontroverse Debatte in diesem umfang- und materialreichen Heft. Und dies besonders in der Schweiz, wo seit Jahren eine Allianz rechtsbürgerlicher Parteien immer wieder die von der SVP diktierte demagogische Ausländerpolitik mitträgt und Bedrohungsängste schürt. Umso notwendiger ist es, die Prioritäten und Aspekte einer solidarischen Asylpolitik, einer demokratischen Migrations- und Integrationspolitik in menschenrechtspolitischer Perspektive weiterzudiskutieren. Über 35 Autorinnen und Autoren aus ganz unterschiedlichen Arbeits- und Erfahrungszusammenhängen berichten, analysieren und besprechen nicht nur, sondern erschliessen auch in Ansätzen neue Modelle und Konzepte staatlicher Souveränität, transnationaler Bürgerrechte, der Gleichberechtigung und der politischen Partizipation.
WIDERSPRUCH 51: Migration, Integration und Menschenrechte
232 Seiten, Fr. 25.- / EUR 16.-,
im Buchhandel oder gleich hier
WIDERSPRUCH, Postfach, CH-8031 Zürich
Tel./Fax 0041 (0)44 273 03 02,
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