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Inhalt
und Zusammenfassung, Heft 44 |
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Heft 44 ist vergriffen und kann nur noch in kopierter Form
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Feminismus, Gender, Geschlecht |
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Stella Jegher |
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Susanne Schunter Kleemann |
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Mascha Madörin |
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Barbara Nohr |
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Katharina Pühl |
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Claudia Michel / Flavia Vattolo |
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Natalie Imboden |
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Therese Wüthrich |
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Susanne Kappeler |
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Frigga Haug |
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Andrea Maihofer |
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Patricia Purtschert |
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Tove Soiland |
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Claudia von Werlhof |
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Heidi Rebsamen |
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Gabriella Matefi / Leila Straumann |
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Maritza Le Breton / Ursula Fiechter |
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Susanne Lettow über Antke Engel: Wider die Eindeutigkeit. Sexualität und Geschlecht im Fokus queerer Politik der Repräsentation |
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Barbara Schmid über Gudrun-Axeli Knapp / Angelika Wetterer (Hrsg.): Soziale Verortung der Geschlechter. Gesellschaftstheorie und feministische Kritik |
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Elisabeth Bühler / Verena Meier Kruker über |
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Annette Hug über Christof Dejung, Regula Stämpfli (Hg.): Armee, Staat und Geschlecht. Die Schweiz im internationalen Vergleich 1918-1945 |
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Regula Stämpfli über Lisa Schmuckli: Hautnah: Körperbilder-Körpergeschichten |
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Literaturhinweise |
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WIDERSPRUCH - Heft 44 Feminismus, Gender, Geschlecht Solange Armut, Gewalt, Ausbeutung und Diskriminierung für viele Frauen weltweit Realität sind, braucht es Ursachenanalyse, politische Emanzipation und alternative Konzepte. Forderten die Alte und die Neue Frauenbewegung im Westen Rechte auf Gleichheit und Freiheit, so kämpft heute die internationale Frauenpolitik um Frauenrechte, um sichere Arbeits- und Lebensbedingungen. Aktuell wird in Deutschland und der Schweiz äusserst kontrovers über Gender Mainstreaming debattiert. Handelt es sich um einen Wandel der (alten) Frauenbewegung zur (neuen) Geschlechterpolitik? Stella Jegher gibt einleitend einen Überblick über den Diskussionsstand zum umstrittenen Konzept. Was hat die Politik der EU als Agentin des Gender Mainstreaming für die Gleichstellung und Chancengleichheit der Frauen gebracht? Susanne Schunter-Kleemann erörtert die Risiken und Vorteile. Für Mascha Madörin sind die Erfahrungen mit dem Frauenbudget in Australien, Kanada und Basel-Stadt aufschlussreich: Geschlechtergerechte Budgetanalysen als Instrument der Gleichstellungspolitik bewähren sich. Oder trägt Gender Main-streaming, wie Katharina Pühl zu bedenken gibt, dazu bei, dass Frauen sich den flexiblen Anforderungen des neoliberalen Kapitalismus anpassen, den Geschlechterkompromiss in westlichen Demokratien Europas institutionalisieren? Frauenförderung ist Wirtschaftsförderung: Wie Marketingstrategien zeigen, so Barbara Nohr, ist die Humanressource "Frau" als Marktpotenzial längst entdeckt. Seit der 4. UNO-Weltfrauenkonferenz von Peking 1995 steht die Gleichstellungspolitik in der Schweiz unter direktem Einfluss der Vereinten Nationen. Claudia Michel und Flavia Vattolo berichten über Aktivitäten und Ergebnisse aus Sicht der Frauenorganisationen. Die Fakten zur sozialen Ungleichheit zwischen Mann und Frau im Erwerbsleben bereitet Natalie Imboden auf. Der Praxistest von Gender Mainstreaming am Arbeitsmarkt steht noch aus. Wie Therese Wüthrich aufzeigt, ist die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) von Anfang an bis heute von Frauendiskriminierungen geprägt. Den Frauenhandel thematisiert Susanne Kappeler; sie enttabuisiert in ihrer Skizze den Zusammenhang von patriarchaler Geschlechterordnung, Frauenarbeit, Prostitution und Freier-Markt. Im Diskussionsteil werden einige Probleme und Aspekte der feministischen Kontroversen aufgegriffen. In ihren Ausführungen zu einer Theorie der Geschlechterverhältnisse stellt Frigga Haug Positionen aus neueren feministischen Arbeiten vor. Entpolitisiert die neuere Geschlechterforschung, die "Gender Studies", die bisherige Frauenforschung und insbesondere die feministische Kritik? Andrea Maihofer interveniert. Judith Butlers "Das Unbehagen der Geschlechter" hat die feministische Theorie in den 90er Jahren revolutioniert. Patricia Purtschert zeichnet die Argumentationen der deutschsprachigen Butler-Rezeption nach. Tove Soiland liest das Werk der französischen Philosophin Luce Irigaray mit Marx und rehabilitiert das Denken der sexuellen Differenz. Vehement kritisiert Claudia von Werlhof die Genderforschung, die ihrer Ansicht nach mit dem patriarchalen Gewalt-Projekt kollaboriert. Die Alternative sieht sie nach wie vor im Radikal- und Ökofeminismus, in der Subsistenzperspektive. Marginalien und Rezensionen sowie die Zeitschriftenschau schliessen das Heft 44 ab. WIDERSPRUCH 44: Feminismus, Gender, Geschlecht 232 Seiten, Fr. 25.- / Eur 16.-, im Buchhandel oder gleich hier WIDERSPRUCH, Postfach, CH-8026 Zürich Tel./Fax 0041 (0)1 273 03 02, |